Der Nationalrat hat heute mit deutlicher Mehrheit einem neuen Verpflichtungskredit für die EGW zugestimmt. Er folgt damit dem Vorschlag des Bundesrats, für die Jahre 2027 bis 2033 weitere 1,92 Milliarden Franken für Bürgschaften zur Verfügung zu stellen. Ein Antrag, einen Planungsbeschluss von 2021 zu berücksichtigen und das Wachstum des Bürgschaftsvolumens zu bremsen, fand glücklicherweise keine Mehrheit. Stimmt auch der Ständerat zu, werden der EGW für die Jahre 2027 bis 2033 wieder Mittel für zwei bis vier Anleihen pro Jahr zur Verfügung stehen, darunter auch genügend Gelder für Neufinanzierungen.
Damit könnte die EGW in den nächsten Jahren ihre Anleihetätigkeit im bisherigen Rahmen weiterführen. Wenn die hohe Nachfrage nach den EGW-Finanzierungen anhält, würden die Mittel wahrscheinlich auch künftig nicht ganz ausreichen, um die gesamte Nachfrage abzudecken. Einen Antrag, den Verpflichtungskredit aufgrund der Wohnungsknappheit und der hohen Nachfrage auf 2,3 Milliarden zu erhöhen, lehnte der Nationalrat ab.
Voraussichtlich in der Sommersession wird der Ständerat das Geschäft beraten.